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Kleines Orgel-ABC
Abstrakte Klaviatur Principal Disposition Koppeln Prospekt C- und Cis Lade Manual Register Disposition Mensur Repetition -fach Mixtur Spieltisch Fuß Pedal Tacet Gedeckt Pedalwerk Traktur Hauptwerk Pfeifen Wellenbrett Intonation Positiv Windlade
Abstrakte
Holzleiste ,mechanische Verbindung zwischen Taste und Tonventil Disposition
Resonanzkörper einer Zungenpfeife ; z.B. von Posaunen, Trompeten, Oboen C- und Cis Lade Die Pfeifen eines Werkes sind wie folgt auf einer Windlade verteilt : a : C D E Fis Gis B c d e ... b: Cis Dis F G H cis dis f ... Disposition Aufstellung der Register ( Klangfarben ) einer Orgel -fach Angaben der pro Tasten erklingenden Pfeifenzahl ( bei gemischten Stimmen , wie z.B. Mixturen , Zimbeln , ..... z.B. Zimbeln 3fach ) Fuß Altes Längenmaß (ca. 30cm) , nach dem im Orgelbau die Körperlänge einer Labialpfeife angegeben wird , z.B. 8`etwa 2,40m. Gedeckt Wird der obere Luftauslass einer Labialpfeife gedeckt , klingt diese etwa eine Oktave tiefer. Dies geschieht bei z.B. Holzpfeifen mittels eines belederten Deckels ( Spundes). Hauptwerk Wichtigstes Manualwerk einer Orgel Intonation Klangliche Farbgebung und Einrichtung des Ansprechverhaltens sämtlicher Orgelpfeifen im Kirchenraum. Die vorbereitenden Grundintonation erfolgt bereits in der Werkstatt. Klaviatur Tastenreihe im Manual mit heute üblichen 56 Tasten und im Pedal 30 Tasten. Koppeln Vorrichtung , die Register verschiedener Teilwerke der Orgel auf einer Klaviatur gleichzeitig spielbar zu machen , entweder mechanisch oder bei größeren Werken elektrisch gelöst. Manual Mit den Händen zu spielende Klaviatur Mensur Im allgemeinen Pfeifendurchmesser oder Umfang. Sämtliche Maßangabe zur Herstellung einer Pfeife. Mixtur „Mischung“ mehrerer hochklingender Pfeifenreihen , gewöhnlich Octaven und Quinten auf nur einer Schleife oder Registerkanzelle , z.B. Mixtur 4fach Pedal Mit den Füßen zu spielende Klaviatur Pedalwerk Teilwerk einer Orgel ,welches mit den Füßen gespielt wird und gewöhnlich für die Basspartien benutzt wird Pfeifen Zu unterscheiden ist zwischen Lippenpfeifen ( Labialpfeifen) und Zungenpfeifen ( Lingualpfeifen). Bei Labialpfeifen wird der Ton durch das Schwingen der im Pfeifenkörper befindlichen Luftsäulenerzeugt , ähnlich einer Blockflöte. Zungenpfeifen erzeugen ihren Ton durch ein Metallblatt( die Zunge), welche durch den einströmenden Spielwind in Schwingungen versetzt wird. Sie amen den Ton von Blassinstrumenten nach, wie z.B. einer Trompete , Schalmey , Oboe ..... Positiv A: im Unterschied zum noch kleineren tragbaren „Portativ“ nicht ohne weiteres transportable Kleinorgel. B: Nebenwerk einer größeren Orgel als Kronwerk oder Rückpositiv. Principal Hauptregister einer Orgel oder eines Teilwerks; oft im Prospekt stehend Prospekt Schauseite einer Orgel mit der Gehäusefront , den Prospektprincipalen und der Ornamentik. Register Eine oder bei gemischten Stimmen mehrere Pfeifenreihen, die auf einer Schleife stehen und daher mit einem Registerzug betätigt werden. Register lassen sich je nach Klangfarben zu 5 verschiedenen Familien zuordnen. Principal und MixturenDie Principale klingen voll und werden von den Mixturen gekrönt. Sie bilden zusammen den orgeltypischen „Plenoklang“ Flöten und Gedackte Sie sind meist weiter als die Principale mensuriert und oben mit einem Hut zugedeckt, die durch besondere Aufsätze ,wie z.B. einen offenem Röhrchen den Klang der Rohrflöte oder durch einen konischen Aufsatz den einer Spitzflöte oder Koppelflöte hervorbringen können Aliquote Hierbei handelt es sich um ein hochliegendes färbendes Register weiter oder principalischer Mensur , die nur zusammen mit grundtönigen Registern wie Flöten , Principalen oder Zungen gespielt werden sollten. Zu hören ist dann zum jeweiligen Grundton eine Terz , Quarte , Quinte .... Streicher Diese sind eng mensuriert und klingen daher geigenähnlich streichend , z.B. Gamba , Salicional , Cello , Vox Coelestis .... Die bisher genannten Register gehören zu den Labialpfeifen . Sie erzeugen den Ton ähnlich einer Blockflöte. Zungen Die Tonerzeugung der Zungen ist anders als bei den vier zuvor genannten Labialpfeifen Familien. Sie ahmen den Klang von Blasinstrumenten nach ( z.B. Trompete , Oboe ....). Der Klang der Register kann schmetternd (Trompete) , aber auch färbend und zart sein (Oboe) oder gar die menschliche Stimme nachempfinden ( Voce Humana). Der unterschiedliche Klang der Register entsteht ach durch das Material ( Holz- , Blei- und Zinnlegierung ) und die Bauform ( zylindrisch, konisch , trichterförmig rechteckig) Repetition Das Zurückspringen bei mehrchörigen Stimmen (Mixturen) auf einer tiefer liegenden Pfeifenreihe (Chor) auf einer bestimmten Taste. Spieltisch Bedienkonsole für die gesamte Steuerung der Orgel . Er enthält die Klaviaturen ( Mauale und Pedal) , sowie Registerapparat und Koppelanlage . Er kann frei stehend konstruiert oder in die Orgel integriert werden Tacet Ein sehr leises Register Traktur Mechanische Verbindung zwischen Taste und Tonventil , bestehend aus Abstrakten , Winkeln und Wellen in der Tontraktur. Wellenbrett Meist senkrecht stehendes Brett unterhalb der Windlade mit waagerecht montierten Wellen ,welche die Bewegung der dort in engen Tastenabstand ankommenden Abstrakten auf die Breite der Windladen übertragen. Windlade Großer Windkasten mit allen für das Orgelspiel notwendigen Steuerungselementen. In den Windladen befinden sich die Spielventile . Jedes einzelne Ventil wird von einer Taste der Klaviatur geöffnet oder geschlossen. Überden Ventilen liegen die Tonzellen ,in die der Spielwind einströmt . Über den Durchlass des Windes aus den Tonkanzellen in die Pfeifen entscheidet die Stellung der Registerschleifen zum Ein- und Abschalten der Register.
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