Neuigkeiten:
7.09.10


Konzert Orgel Plus im Rahmen von CANTart

 

 

4.09.10


Brillanter Zusammenklang von Orgel und Gesangsstimmen

2.09.10


... Dein Platz in der Eilshauser Kirchenmsuik

 
 
   

Kleines Orgel-ABC

 

Abstrakte Klaviatur Principal
Disposition Koppeln Prospekt
C- und Cis Lade Manual Register
Disposition Mensur Repetition
-fach Mixtur Spieltisch
Fuß Pedal Tacet
Gedeckt Pedalwerk Traktur
Hauptwerk Pfeifen Wellenbrett
Intonation Positiv Windlade

 

Abstrakte

Holzleiste ,mechanische Verbindung zwischen Taste und Tonventil
Disposition

Resonanzkörper einer Zungenpfeife ; z.B. von Posaunen, Trompeten, Oboen
C- und Cis Lade
Die Pfeifen eines Werkes sind wie folgt auf einer Windlade verteilt : a : C D E Fis Gis B c d e ... b: Cis Dis  F G H cis dis f ... 
Disposition
Aufstellung der Register ( Klangfarben ) einer Orgel
-fach
Angaben der pro Tasten erklingenden Pfeifenzahl ( bei gemischten Stimmen , wie z.B. Mixturen , Zimbeln , ..... z.B. Zimbeln 3fach )
Fuß
Altes Längenmaß (ca. 30cm) , nach dem im Orgelbau die Körperlänge einer Labialpfeife angegeben wird , z.B.  8`etwa 2,40m.
Gedeckt
Wird der obere Luftauslass  einer Labialpfeife gedeckt , klingt diese etwa eine Oktave tiefer. Dies geschieht bei z.B. Holzpfeifen mittels eines belederten Deckels ( Spundes).
Hauptwerk
Wichtigstes Manualwerk einer Orgel
Intonation
Klangliche Farbgebung und Einrichtung des Ansprechverhaltens sämtlicher Orgelpfeifen im Kirchenraum. Die vorbereitenden Grundintonation erfolgt bereits in der Werkstatt.
Klaviatur
Tastenreihe im Manual mit heute üblichen 56 Tasten und im Pedal 30 Tasten.
Koppeln
Vorrichtung , die Register verschiedener Teilwerke der Orgel auf einer Klaviatur gleichzeitig spielbar zu machen , entweder mechanisch oder bei größeren Werken elektrisch gelöst.
Manual
Mit den Händen zu spielende Klaviatur
Mensur
Im allgemeinen Pfeifendurchmesser oder Umfang. Sämtliche Maßangabe zur Herstellung einer Pfeife.
Mixtur
„Mischung“ mehrerer hochklingender Pfeifenreihen , gewöhnlich Octaven und Quinten auf nur einer Schleife oder Registerkanzelle , z.B. Mixtur 4fach
Pedal
Mit den Füßen zu spielende Klaviatur
Pedalwerk
Teilwerk einer Orgel ,welches mit den Füßen gespielt wird und gewöhnlich für die Basspartien benutzt wird
Pfeifen
Zu unterscheiden ist zwischen Lippenpfeifen ( Labialpfeifen) und Zungenpfeifen ( Lingualpfeifen). Bei Labialpfeifen wird der Ton durch das Schwingen der im Pfeifenkörper befindlichen Luftsäulenerzeugt , ähnlich einer Blockflöte. Zungenpfeifen erzeugen ihren Ton durch ein Metallblatt( die Zunge), welche durch den einströmenden Spielwind in Schwingungen versetzt wird. Sie amen den Ton von Blassinstrumenten nach, wie z.B. einer Trompete , Schalmey , Oboe .....
Positiv
A: im Unterschied zum noch kleineren tragbaren „Portativ“ nicht ohne weiteres transportable   Kleinorgel.
B: Nebenwerk einer größeren Orgel als Kronwerk oder Rückpositiv.
Principal
Hauptregister einer Orgel oder eines Teilwerks; oft im Prospekt stehend
Prospekt
Schauseite einer Orgel mit der Gehäusefront , den Prospektprincipalen und der Ornamentik.
Register
Eine oder bei gemischten Stimmen mehrere Pfeifenreihen, die auf einer Schleife stehen und daher mit einem Registerzug betätigt werden. Register lassen sich je nach Klangfarben zu 5 verschiedenen Familien zuordnen.
Principal und MixturenDie                                                                                                                   Principale  klingen voll und werden von den Mixturen gekrönt. Sie bilden zusammen den orgeltypischen „Plenoklang“
Flöten und Gedackte                                                                                                                                                                   Sie sind meist weiter als die Principale mensuriert und oben mit einem Hut zugedeckt, die durch besondere Aufsätze  ,wie z.B. einen offenem Röhrchen den Klang der Rohrflöte oder durch einen konischen Aufsatz den  einer Spitzflöte oder Koppelflöte hervorbringen können
Aliquote                                                                                                                                                         Hierbei handelt es sich um ein hochliegendes färbendes Register weiter oder principalischer Mensur , die nur zusammen mit grundtönigen Registern wie Flöten , Principalen oder Zungen gespielt werden sollten. Zu hören ist dann zum jeweiligen Grundton eine Terz , Quarte , Quinte ....
Streicher                                                                                                                                                                                      Diese sind eng mensuriert und klingen daher geigenähnlich streichend , z.B. Gamba , Salicional , Cello ,       Vox Coelestis ....                                                                                        Die bisher genannten Register gehören zu den Labialpfeifen . Sie erzeugen den Ton ähnlich einer Blockflöte.   
Zungen                                                                                                                                                          Die Tonerzeugung der Zungen ist anders als bei den vier zuvor genannten Labialpfeifen Familien. Sie ahmen den Klang von Blasinstrumenten nach ( z.B. Trompete , Oboe ....). Der Klang der Register kann schmetternd (Trompete) , aber auch färbend und zart sein (Oboe) oder gar die menschliche Stimme nachempfinden ( Voce Humana). Der unterschiedliche Klang der Register entsteht ach durch das Material ( Holz- , Blei- und Zinnlegierung ) und die Bauform ( zylindrisch, konisch , trichterförmig rechteckig)
Repetition
Das Zurückspringen bei mehrchörigen Stimmen (Mixturen) auf einer tiefer liegenden Pfeifenreihe (Chor) auf einer bestimmten Taste.
Spieltisch
Bedienkonsole für die gesamte Steuerung der Orgel . Er enthält die Klaviaturen ( Mauale und Pedal) , sowie Registerapparat und Koppelanlage . Er kann frei stehend konstruiert oder in die Orgel integriert werden
Tacet
Ein sehr leises Register
Traktur
Mechanische Verbindung zwischen Taste und Tonventil , bestehend aus Abstrakten , Winkeln und Wellen in der Tontraktur.
Wellenbrett
Meist senkrecht stehendes Brett unterhalb der Windlade mit waagerecht montierten Wellen ,welche die Bewegung der dort in engen Tastenabstand ankommenden Abstrakten auf die Breite der Windladen übertragen.
Windlade
Großer Windkasten mit allen für das Orgelspiel notwendigen Steuerungselementen. In den Windladen befinden sich die Spielventile . Jedes  einzelne Ventil wird von einer Taste der Klaviatur geöffnet oder geschlossen. Überden Ventilen liegen die Tonzellen  ,in die der Spielwind einströmt . Über den Durchlass  des Windes aus den Tonkanzellen in die Pfeifen entscheidet die Stellung der Registerschleifen zum Ein- und Abschalten der Register.
 

 

 
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